of dragons, goblins and sleeping rainbows

" We live in a wonderful world that is full of beauty, charm and adventure. There is no end to the adventures we can have if only we seek them with our eyes open. "

- Jawaharial Nehru

First of all – on the right side there's now a „Google Translate“ button – just choose your language and give it a try. I'm sure some sentences will turn out really funny but it's better than nothing ;-) I just don't have the time to write in English as well, I'm sorry but I'm sure you'll understand =)


Da bin ich wieder. Da bei mir eine Erkältung im Anmarsch ist habe ich einen Pausentag in einem Motel eingelegt, mit funktionierendem Internet, deswegen kommt dieser Eintrag nun doch eher als gedacht. 

Zuerst einmal möchte ich noch etwas generell zu diesem Blog sagen – wie von Alice vermutet ist es so, dass ich normalerweise meine Texte am Abend im Zelt, meistens noch am gleichen Tag, schreibe; zum Teil formen sich die Sätze bereits während der Fahrt in meinem Kopf. Dadurch ist das Erlebte frisch und ich vergesse weniger, was aber auch heisst dass die Texte dadurch länger sind als wenn ich nach einer Woche alles zusammenfassen würde. So detailliert ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber das hier Geschriebene dient ja auch mit dazu, dass ich das Erlebte auch in ein paar Jahren noch nachlesen und mich somit besser an viele Details erinnern kann. Diese habe ich zum Beispiel bei unserer Pamir-Reise manchmal bereut – nicht genug aufgeschrieben zu haben. So geht doch einiges über die Zeit verloren.


Manches vergisst man natürlich trotzdem, besonders wenn in kurzer Zeit viel passiert – wie zum Beispiel beim letzten Eintrag dass mich auf dem Weg zum Goosenecks State Park eine Windböe so plötzlich von der Seite gepackt hat dass sie mich umgehauen und ich halb im Strassengraben gelandet bin. Da ich mich abfangen konnte und der Graben nicht tief war war glücklicherweise nichts weiter passiert.

Und ich wollte noch anfügen, dass während dem Sandsturm am zweiten Tag im Monument Valley ich so mit den Nerven runter war dass ich nicht mehr weiter wollte. Beziehungsweise dachte ich, wenn das nicht aufhört am nächsten Tag mach ich das nicht mehr länger mit. So einen Moment hat man wohl mindestens ein Mal auf so einer Reise, und ich bin froh dass es doch wenigstens ein paar Wochen gedauert hatte bis er das erste Mal kam ;-)


Ich hoffe zudem, dass vieles was ich schreibe nicht als meckern oder ähnliches aufgefasst wird – ich weiss, dass man bei so einer Tour nicht nur perfektes Wetter und 1A Bedingungen haben kann, schon gar nicht wenn man so lange unterwegs ist. Und dass es schwierig wird gehört auch dazu, ein Teil einer solchen Tour befasst sich ja immer mit den eigenen Fähigkeiten und Grenzen; diese kennenzulernen und auszuloten. Ich möchte nur auch schreiben wie es wirklich ist, und klarstellen dass es keinesfalls ein Zuckerschlecken ist. Das Fluchen und Meckern gehört genau so dazu wie das Staunen und sich freuen :-)



Also weiter im Text:

In Moab angekommen baue ich, nachdem ich mich von Karen & Don verabschiedet habe, was mir sehr schwer fiel, mein Zelt auf und bin froh, es mal ein paar Tage am gleichen Ort stehen lassen zu können. Das tägliche kommen und gehen ist auch nicht immer einfach und es ist schön, einen Ort mal etwas näher zu erkunden. Ch geniesse jedenfalls die Gemeinschaftsküche auf diesem Zeltplatz – schön, mal wieder „richtig“ kochen zu können und Dinge einzukaufen, die man nur im Kühlschrank aufbewahren kann. Die ersten Nächte hier sind zwar sehr anstrengend, da es nun Wochenende ist und mit einem Ort wie Moab – die Abenteuerhochburg weit und breit – auch andere Leute auftauchen. So sind hier einige College- und Studentengruppen unterwegs, und die interessiert es leider herzlich wenig, ob die Zeltnachbarn irgendwann schlafen wollen oder nicht. Da muss ein paar Mal der Ipod als Einschlafhilfe herhalten, und ein oder zwei Mal setzen die allabendlichen Gewitter dem ganzen ein Ende ;-)

Ansonsten ist Moab ganz nett, ich muss mich zwar wieder an die „Zivilisation“ und die vielen Menschen gewöhnen, aber ich geniesse auch die Cafés und die wunderbaren Kunst- und Bücherläden zum Schmökern. Auch kann ich hier meinen Ersatzteilbedarf fürs Velo wieder aufstocken. Vor einem der Veloläden (wo mein Velo noch von einem der Mechaniker bestaunt wird =)) lerne ich dann noch Harro aus Trier kennen, der in Denver gestartet ist und Richtung Yellowstone unterwegs ist. Er hat in seinen Tagen auch schon einiges durchgemacht (wie zB Schnee auf Sanddünen...), wer mal reinschauen möchte kann das hier tun: www.harroswegistdasziel.blogspot.com

Moab hat ausserdem ein paar schöne Velowege quer durch die Stadt (und auch aus der Stadt heraus), sodass ich vom Zeltplatz in die Innenstadt immer gemütlich an einem kleinen Bach entlang fahren kann. Unterwegs komme ich immer an einem Park vorbei, in dem viele Musikinstrumente aufgestellt wurden, zum Teil neu, zum Teil aber auch aus Schrottelementen kreiert, und wirklich toll gemacht. Ein paar Mal kann ich hier Leuten zuhören, wie sie musizieren... einfach schön.


Ich bin ziemlich k.o., körperlich und auch im Kopf, sodass ich zwei Tage erst einmal gar nichts mache, nichts hören und nichts sehen will und somit auch eine Reservation für einen Zeltplatz im Arches Nationalpark sausen lasse (hinzu kommt das nach wie vor instabile Wetter und der Fakt, dass Arches derzeit komplett überlaufen ist – Stossstange an Stossstange, dazu kein Seitenstreifen, somit macht das Fahren durch den Park alles andere als Spass)... ich denke, dass die recht intensiven Begegnungen der letzten Tage Teil meiner Verfassung sind. Ich musste das irgendwie erst einmal verarbeiten, es ist schliesslich ganz anders als wenn man solche wunderbaren Menschen zu Hause kennenlernt und man sich einfach mal wieder treffen kann.


An zwei Tagen mache ich dann noch Tagesausflüge, einen zum Corona Arch, die Fahrt an sich ist hier schon ein Erlebnis, immer dem Fluss entlang, und auf der anderen Seite türmen sich hochhaushohe rote Felsen auf, an denen viele Kletterer zu sehen sind. Hier ist alles versammelt, von Paaren über Gruppen und Familien, selbst Kleinkinder mit Gurten und Helmen kann man hier bei den ersten Kletterversuchen zuschauen.

Die andere Tour geht in den Negro Bill Canyon, eine herrliche Strecke, immer an einem Bach entlang (den man auch ein paar Mal über- bzw. durchqueren muss), mit herrlich frischer grüner Vegetation, bis man an der Morning Glory Bridge angekommen ist. Die Kombination von Velofahren und Wandern ist schön und bringt mal etwas Abwechslung. Einen Tag kommen dann Karen & Don extra nochmal ins Tal und wir verbringen nochmal einen sehr schönen Tag miteinander. Wir fahren zur „Island in the Sky“, einem Teil vom Canyonlands Nationalpark, sowie zum Dead Horse Point State Park und dann noch am Colorado River entlang. Was für eine Landschaft... aber auch den ganzen Tag im Auto sitzen ist anstrengend ;-) Ich bin den beiden jedenfalls wieder sehr dankbar für diesen schönen Tag!


Nach einer knappen Woche mache ich mich nun wieder auf den Weg – ich merke, dass die Pause gut getan hat, ich freue mich wieder aufs Velo und fühle mich deutlich besser, trotz der letzten zwei Tage die ich (wetterbedingt) mit einem „dicken Kopf“ verbracht habe. Die Anstiege gehen recht gut und selbst der leichte Gegenwind macht mir heute nichts aus.

Auch am nächsten Tag beginnt alles ganz gut, trotz wiederum Gegenwind und viel Verkehr und engem Seitenstreifen. Aber das Wetter ist schön und ich weiss, dass es nicht allzu viel bergauf geht. Ein kleines Stück fahre ich auf der Interstate und geniesse den breiten Seitenstreifen und das zügige Fahren. Ist schon herrlich, wenn man mal über ein paar Kilometer 25-30 km/h fahren kann! Man hat fast das Gefühl zu fliegen. Das Wetter ist immer noch schön, in der Ferne sammeln sich zwar mehr und mehr schwarze Wolken, aber die sind weit genug weg und der Wind bläst ihnen entgegen. Meine Karte zeigt einen alten Highway parallel zur Interstate an, und ich entschliesse mich dort weiterzufahren. Der Belag ist zwar zum Teil recht anstrengend, aber ich geniesse die Strasse trotzdem – für 15 Kilometer teile ich sie nur mit ein paar Eidechsen, sonst niemandem :-) Eine Pronghorn-Antilopen-Familie am Strassenrand bemerke ich leider zu spät, und schon sind sie davon. Aber schön ist es auch, ihnen beim davonspringen zuzuschauen, machen sie doch diese typischen „Antilopenhüpfer“, die man hier so gar nicht erwartet und sich ein bisschen wie in Afrika fühlt ;-)

Während der Fahrt sehe ich am Horizont links von mir die ersten Blitze und höre auch Donner. Sollte das Gewitter doch näher kommen? Und ob. Der Wind dreht plötzlich und irgendwie geht auf einmal alles recht schnell. Die Front links von mir und hinter mir schliessen sich zusammen und nehmen einiges an Tempo auf – und ich die „Beine in die Hand“. Ich bin mitten im Nichts, die Interstate durch eine – sehr flache – Hügelkette nicht sichtbar und der nächste Ort noch ein paar Kilometer entfernt. Ich bin der höchste Punkt weit und breit und bei Gewitter und Velofahren hört ganz eindeutig der Spass auf. Mir gehen sonstwas für Gedanken durch den Kopf (keine guten) während ich auf der Schotterstrasse durch die Gegend rase. Interessant, wie einem doch auf einmal so vieles egal ist und wo man noch so Reserven herholen kann – den Geschwindigkeitsdurchschnitt von der halben Stunde hätte ich gerne öfter! Die Front kommt immer näher und ich spekuliere, ob ich es bis zum Ort schaffe oder nicht. Und wenn nicht? Dann hilft nur Velo hinlegen und selber ab in den Strassengraben, aber weit genug weg vom Velo, und dann hoffen dass alles gut geht. Ich habe Glück und es taucht plötzlich eine Brücke auf – ich suche unter ihr Schutz und bin heilfroh, denn nur Minuten später ist das Gewitter direkt über mir... das war knapp und ich hoffe, nicht nochmal in so eine Situation zu geraten. Nach einer knappen Stunde geht es weiter und ich bin kurz danach am Zeltplatz. Es gewittert zwar noch zwei Mal an diesem Abend, jedoch ist mir das dann egal.


Am nächsten Morgen ist das Wetter wieder einmal anders als angesagt, wie fast täglich seit einer ganzen Weile. Die Hälfte des Himmels ist bereits wieder zugezogen, und schon am Morgen geht ein kräftiger Wind... nützt ja nix, also los. Ich fahre wieder einen alten Highway, und wieder bin ich für fast 25 Kilometer komplett alleine auf der Strasse (bis auf ein paar Kühe, welche aber bis jetzt vor mir und meinem Velo meistens Reissaus genommen haben). Der Wind wird immer stärker und legt mich fast lahm. Mit sagenhaften 6 km/h quäle ich mich durch die Landschaft. Da ist am Ende laufen fast einfacher... ich bin nach den ersten zwei Stunden komplett k.o. Und habe logischerweise noch nicht viel Strecke geschafft. Ich weiss, dass ich bis zu meinem heutigen Ziel um die 70 Kilometer und mehr als 700 Höhenmeter zu bewältigen habe, und bei dem Tempo werde ich bei Einbruch der Dämmerung noch unterwegs sein... Zwischenzeitlich bin ich so durch, dass ich einfach nicht mehr mag und irgendwann auf dem Asphalt sitze und heule... wenn man einfach jeden Tag mit solchen Dingen konfrontiert ist macht einen das ganz schön mürbe. Das Weinen löst jedenfalls den Frust und die Anspannung etwas und weiter gehts. Irgendwann hört dann der Wind für zwei Stunden auf (von der ich aber eine halbe damit verbringe, Gewitterwolken um mich herum zu beobachten) und ich komme etwas besser voran. Als der Wind später wieder zunimmt mag ich das permanente Pfeifen und Rauschen in den Ohren nicht mehr ertragen und fahre das erste Mal mit Ipod. Das hilft und motiviert etwas und wieder sind ein paar Kilometer geschafft. Als ich kurz vor meinem Ziel bin stelle ich mich kurzzeitig bei ein paar Infotafeln unter, da es mal wieder anfängt zu regnen. Hier gibt es „dispersed camping“, d.h. man sucht sich einfach einen Platz, es gibt keine zugewiesenen Stellen. Einige Autos und Zelte tummeln sich bereits in allen Himmelsrichtungen und ich überlege, wo ich mich am besten dazugeselle. Ich bin müde, k.o. und genervt und will nur noch ins Zelt kriechen und den Tag am besten vergessen. Als ich wieder losfahre um mir einen Platz zu suchen überholt mich kurz danach ein Auto und ich muss anfangen zu grinsen – es sind Marita & Jan, die ich bereits am Goosenecks getroffen habe! Was für ein Zufall. Und auch damals waren sie sozusagen meine „Retter in der Not“ und haben mich aus einem moralischen Tief geholt. Ich bin heilfroh über diese Begegnung, und nach einem Bier geht es mir schon wieder besser ;-) Sie sind so lieb und kümmern sich um mich, es gibt ein feines Znacht und anschliessend Espresso und sogar einen Schlummertrunk =) Ich schlafe anschliessend auch wie ein Stein, es gibt in der Nacht zum Glück keinen Wind und auch mal keine Niederschläge. Irgendwann nachts muss ich raus und kann nur noch staunen – alle Wolken haben sich verzogen und geben einen sagenhaften Sternenhimmel preis.


Am nächsten Tag besuchen wir noch gemeinsam das eigentliche Goblin Valley und laufen staunend zwischen den herrlichen Steinfiguren umher. Mit all den blühenden Blumen und dem frischen Grün wirkt es nochmal so schön. Wir können auch einige Echsen und eine Pronghorn-Antilope die sich zu uns gesellt beobachten.

Danach heisst es Abschied nehmen, für mich geht es weiter nach Süden, für die beiden nach Moab und danach Richtung Norden. Vielen Dank nochmals für alles und weiterhin eine gute Reise!

Ich bin froh, dass es an diesem Tag grösstenteils bergab geht, wenn auch mit Wind, und ich freue mich auf das Motel am Abend – das erste Mal ein richtiges Bett seit 2.5 Wochen! Unterwegs bei einem Fotostopp komme ich mit einem Paar aus Colorado, Frank & Francis, ins Gespräch, und ehe ich michs versehe habe ich bereits ein Sandwich, ein Wasser, eine Banane und einen Müsliriegel in der Hand – unglaublich wie nett & hilfsbereit die Leute hier immer wieder sind! Danach komme ich noch mit einem Motorrad-fahrenden Paar ins Gespräch, sie sind zwar aus Florida aber geben mir trotzdem gleich ihre Adresse, für den Fall dass ich mal vorbeikomme... ;-)


Am nächsten Tag entscheide ich mich, nur eine ganz kurze Strecke zu fahren bis kurz vor den nächsten Nationalpark, um dann einen Tag später zeitig dort auf dem Zeltplatz anzukommen und noch genug Zeit zu haben um zu wandern. Ich bin auch recht kaputt irgendwie, wobei hier der ewige Wind aber sicher einiges beiträgt. Er begleitet mich auch an diesem Tag nach kurzer Zeit, und es dauert nicht lange bis ich das erste Mal nass werde. Schade, die Landschaft hier ist so schön, aber bei solchem Wetter bekommt man dann nicht immer allzu viel mit. Ich halte unterwegs an einem kleinen Café, von dem ich in meinem Reiseführer gelesen habe. Es ist winzig und die guten Salate die im Buch angepriesen wurden gibt es momentan leider nicht, dafür aber frischgebackene Zimtschnecken, frisch gebrühten Kaffee und einen Aprikosenjoghurtsmoothie – yum! Der Besitzer hat eigene Ziegen und lässt mich von einem Käse kosten – gekauft! Herrlich, ist doch das Käseangebot hier in den USA bisher für meinen Geschmack eher dürftig ausgefallen.

Unterwegs treffe ich sogar noch zwei Velofahrer! Einer von den beiden ist Spencer, er fährt von San Francisco nach New York, mit dem Ziel, für eine Organisation Geld zu sammeln, die sich um Menschen kümmert, die „vom Weg abgekommen“ sind und beispielsweise obdachlos, drogenabhängig oder beides sind. Er hat selber mit Hilfe dieser Organisation wieder Fuss fassen können und dies ist nun sein Weg, sich zu bedanken. Wer seine Geschichte und/oder Route nachlesen möchte:

http://www.bridgetobridgeride.com/


Noch eine kleine Ironie des Schicksals – an diesem Nachmittag und Abend, den ich ja nun in einem Motel verbringe, geht kein Wind und es bleibt auch trocken – zumindest so weit ich schauen kann...


Am nächsten Morgen ist natürlich wieder alles zugezogen, und auch heute bleiben Wind und kurze Regenschauer nicht aus. Es dauert nicht lang und ich bin im Capitol Reef angekommen, auf dem Weg zum Campingplatz will ich eigentlich direkt zwei kurze Touren absolvieren, eine zu einem schönen Steinbogen und eine zu Petroglyphen. Da aber an beiden Haltepunkten gerade ganze Busladungen von Touristen ausgespuckt werden fahre ich erstmal weiter... die Fahrt an sich durch den Park ist schon wunderschön und glücklicherweise hält sich der Verkehr in Grenzen. Auf dem Weg zum Zeltplatz wieder drei Velofahrer! Es steigert sich wohl nun langsam :-) die drei sind aus den USA und machen auch „Coast to Coast“, wie nun wohl wahrscheinlich die meisten die hier unterwegs sind... Ich bekomme einen Platz auf dem Campground, stelle mein Zelt auf und suche erstmal das Gifford House auf, soll es doch hier so gute Pies (Obstkuchen) geben – und oja, das ist wohl der beste Pie den ich bisher je gegessen habe... sie werden jeden Tag frisch gemacht, ich habe mir einen mit Erdbeer-Rhabarber ausgesucht und bekomme schon nur wieder Appetit, wenn ich jetzt daran denke. Ich würde eines Tages schon nur wegen dem Pie wieder dorthin fahren ;-) Es gibt noch viele andere gut klingende selbstgemachte Sachen, eingemachtes Obst und Saucen, aber leider alle in grossen und viel zu schweren Gläsern um sie auf dem Velo mitnehmen zu können. Die Sonne ist zwar inzwischen aufgetaucht, doch hängen in manchen Richtungen dicke, schwarze Wolken am Himmel, und ich traue der Sache noch nicht so richtig. Also noch etwas abwarten. Nach einer Weile sieht es ganz passabel aus und ich mache mich auf den Weg in den Cohab Canyon. Ich kann mal wieder nur staunen... Anschliessend wollte ich eigentlich noch den „Scenic Drive“ absolvieren, doch kaum bin ich zurück von der Wanderung fängt es auch schon wieder an zu tröpfeln, also lasse ich es nach einer Weile mag ich nicht mehr im Zelt hocken und gehe nochmal raus, trotz letzter Tropfen – und als wäre es eine Eingebung gewesen, sind doch am Fluss neben dem Zeltplatz ein ganzes Rudel Rehe (sagt man Rudel bei Rehen?). Lange kann ich sie beobachten, kein Mensch bekommt es sonst mit. Am Pferdestall in einem Fenster liegt etwas, von weitem denke ich es ist eine Katze – aus der Nähe sehe ich dann, dass es ein Murmeltier ist! Von der anderen Seite kann ich in den Stall sehen und entdecke dort noch ein zweites. Herrlich... Die Sonne zeigt sich noch einmal und sie Farben und das Licht sind wunderschön. In diesem Park wäre ich gerne noch länger geblieben, aber inzwischen habe ich für die erste Nacht im Bryce Canyon eine Reservation und schaffe es sonst nicht... deswegen mag ich nicht gern, wenn man für solche Parks Reservationen machen muss, die bringen einem alles durcheinander. Ausserdem wäre es mit der Verpflegung etwas knapp – in der Broschüre hiess es im Infocenter gäbe es Snacks, ausser Müsliriegeln ist da aber nix, und ausschliesslich von den Pies, so lecker sie auch sind, kann ich mich nicht mehrere Tage ernähren ;-)


Ich habe mich entschieden, nicht die Strecke – die zwar wunderschön sein soll – über Boulder zu fahren, zum einen da sie über einen recht hohen Pass geht, der auch noch recht heftig ist, es geht über x Meilen mit 8-10 % Steigung hoch, und da weiss ich vorher schon, dass ich schieben muss... wenn es nur ein kleines Stück wär wär es ok, aber so... aussserdem hat es selbst in den letzten Tagen aufgrund der niedrigen Temperaturen und der vielen Gewitter dort oben immer wieder geschneit, wie mir von den einen Velofahrern auch nochmal bestätigt wurde. Auf meiner auserkorenen Strecke verpasse ich dadurch zwar ein paar sehenswerte Orte, aber dafür muss ich nicht so hoch hinaufklettern, wobei es immer noch hoch genug geht... bis Bryce werde ich so oder so fast nur bergauf fahren, oh Freude...

Ein paar der Steigungen aus dem Capitol Reef heraus haben es schon recht in sich und ich bin nach der ersten halben Stunde schon pflutschnass. Kurze Zeit später hat zumindest das durch den aufgekommenen Gegenwind ein Ende ;-) Die Landschaft ändert sich, in Torrey merkt man bereits dass man hier nun in Jagdgebiet ist, viele Häuser sehen Blockhütten ähnlich, überall sieht man Geweihe hängen (eines an einem Laden als Türgriff – originell!) und Hinweise darauf, dass Geweihe gekauft werden. Ich finde einen herrlich gelegenen Campground bei Bicknell, eingebettet in rote Felswände, mit einem Fluss daneben – hier bleibe ich! Die Gegend ist auch schön genug, um am Nachmittag noch etwas herumzulaufen, was ich dann auch tue. Ich bin und bleibe die einzige auf diesem Zeltplatz, ein bisschen komisch ist mir da schon zumute, aber was solls. Als es bereits dunkel ist hört man in der Ferne auch Musik aus einem Auto, und irgendwann fährt auch jemand in einem Affentempo über den Zelplatz, dreht irgendwo (Sackgasse) und fährt wieder zurück. Mein Zelt ist gut genug versteckt und ich habe kein Licht an, somit bin ich halbwegs beruhigt. Irgendwann nachts werde ich wach und höre jede Menge Kojoten... zum Glück habe ich vor denen aber keine Angst.


Am Morgen ist es bitterkalt, ich brauche eine Weile um warm zu werden. Als ich um kurz vor 8 aufs Rad steige zeigt das Thermometer knapp 4 Grad... klar, ich bin ja nun auch wieder auf über 2000m, und die Temperaturen sind wohl immer noch unter den für die Jahreszeit normalen. Geregnet hatte es am Abend natürlich auch noch... an diesem Tag geht es wieder recht bergauf, der Wind lässt mich immerhin die ersten 20km in Ruhe. So gut wie alle meine Höhenmeter für heute, so um die 7-800, liegen auf den ersten 35km, wobei die ersten 15 nur ganz wenig ansteigen – da weiss ich dann schon, was mir blüht. Oh ja, es geht herrlich nach oben! Zum Glück ist es nur am Anfang so steil dass ich kurz kapituliere und schiebe, danach bin ich auf einer Art Plateau – und die Strecke windet sich in Wellen hoch und runter (aber immer mehr hoch) bis auf fast 2600m, der Wind ist inzwischen natürlich auch wieder mit von der Partie. Ich weiss manchmal wirklich nicht mehr, wie ich im Pamir auf die 4655m hochgekommen bin, aber dort hatte ich ja ab und an auch etwas Hilfe ;-) und hab zwischendrin genug geschoben... und es ging zwischendrin nicht immer wieder Hunderte von Metern bergab.

Das erste Stück der folgenden Abfahrt kann ich noch geniessen, da ich kurz in eine andere Richtung fahre, aber danach geht es wieder voll gegen den Wind. Im nächsten Ort mache ich erstmal Halt, denn, was sehe ich da: eine Pizzeria! Ziemlich neu aussehend und insofern überraschend, da über den Ort im Internet fast nix zu finden war und ich ausser vielleicht mit der üblichen Tankstelle mit nichts gerechnet hatte. Die Pizza ist wirklich fantastisch und frisch gestärkt und neu motiviert setze ich mich wieder aufs Rad. Habe ich zwar nach knapp 50km erst die Hälfte meiner heutigen Etappe hinter mir so weiss ich doch, dass es nun eigentlich nur noch bergab bzw geradeaus geht und somit doch nicht so schlimm sein kann... denkste. Die Strecke an sich wäre schön, es geht die ganze Zeit durch ein langgezogenes, grünes Tal, mit vielen Weiden mit Kühen, Schafen usw. Aber der Wind... er bläst mal wieder ordentlich und selbst bergab ist es anstrengend. Da werden 50km lang. Zwischendrin eine graue Wolke über mir, die ich schon eine Weile beäuge. Urplötzlich öffnen sich alle Schleusen, es startet nicht mit einem Tröpfeln oder so, nein, es ist als würde direkt über einem ein Kübel ausgeleert – bis ich meine Regenjacke (und die liegt immer schon griffbereit!) in der Hand habe bin ich bereits durchnässt. Da es ja wirklich nur eine einzelne Wolke ist sollte es ja bald vorüber sein... nach 10 Minuten ist es dann auch so, und nach weiteren 10 Minuten bin ich wieder halbwegs trocken. Weiter gehts... Dies ist übrigens das erste Mal, dass ich an einer Strasse mit vielen Tierkadavern langfahre... in Nordarizona habe ich zwar ein paar Kojoten und Hunde gesehen, aber hier? Es vergehen keine 100 Meter ohne! Kaninchen, Kälber, Kojoten, Rehe, Vögel... in allen erdenklichen Stadien, von frisch bis zu letzendlich Knochen-Haufen ist alles dabei. Das stimmt mich nachdenklich und ist auch für die Nase eine Herausforderung. Unterwegs beim Abwischen von Schweiss und Regen habe ich bemerkt, dass mich wohl gestern irgendwas komplett zerstochen hat – überall am Kopf, sogar an den Augen und hinter den Ohren, an Hals & Nacken, an den Händen, überall finde ich rote Knubbel. Interessanterweise jucken sie erst, nachdem man sie das erste Mal berührt hat – da ich von vielen Stichen nichts wusste geht es dann aber richtig los... an der rechten Halsseite und besonders unter dem Ohr sind es so viele, dass meine Lymphknoten alle geschwollen sind. Die Stiche werden mich noch ein paar Tage beschäftigen und werden zum Teil erbsengross. Die einzigen Tierchen die ich bemerkt hatte waren ganz winzige, kleiner als Obstfliegen, die mir immer mal an den Ohren rumgesummt sind – dass die sowas auslösen können ist schon krass.

Der Wind wird immer heftiger und schiebt mich ein paar Mal wie Spielzeug über die Fahrbahn. Zum Glück ist den ganzen Tag recht wenig Verkehr hier unterwegs. Ich habe genug und bin auch nur ein paar Kilometer von meinem eigentlichen Ziel entfernt, aber mag nicht mehr weiter. Hier ist ein schöner See und ein Zeltplatz gleich gegenüber, als ich lese dass sie auch billige Zimmer (so viel wie anderswo Zeltplätze!) haben schlage ich zu, nach der gestrigen Beissattacke und den tiefen Temperaturen kommt mir das gelegen. Als ich vom Rad steige kippe ich fast um so k.o. bin ich. Einer dieser Tage, an dem man sich fragt wieso man das eigentlich alles macht, sich all diesen Strapazen aussetzt – und nicht wirklich eine Antwort darauf findet...

Die Leute hier sind sehr nett und die Gespräche lenken mich etwas ab. Sie erzählen mir, dass vor ein oder zwei Wochen ein junger Mann hier vorbeigekommen ist der auch von Küste zu Küste unterwegs ist, aber zu FUSS! Wow. Er hat wohl einen kleinen Wagen dabei den er hinter sich herzieht. Aber gerade hier in der Gegend, wo die Orte zum Teil so weit auseinander liegen, ist das sicher eine Herausforderung. Ich schnappe mir ein Bier aus dem kleinen Laden (mit einem Velofahrer drauf! da muss man ja fast ;-) ) Nach einer ausgiebigen Dusche (ist die erste nach drei Tagen) – draussen hat es inzwischen auch geregnet – gehe ich nochmal vor die Tür und verschrecke erst einmal ein paar Rehe, die nur zwei Meter neben meiner Türe am Grasen waren, sie springen ein paar Meter weiter und lassen sich dann nicht weiter stören. Etwas weiter hat es ein kleines Gewässer mit viel Schilf, und die Geräusche der Vögel darin bringen mich so zum Lachen, leider kann ich in der Dämmerung nicht erkennen was es für welche sind. Ich hoffe dass der nächste Tag etwas besser wird, es geht 70km bergauf...


Der Tag startet gut, es ist schönes Wetter und der Wind scheint sich erstmal zurückzuhalten. Er weht zwar etwas, aber nichts im Vergleich zum Tag vorher. Die Leute vom Zeltplatz wollen mir noch frisch gefangenen Fisch mitgeben, aber wo soll ich den hintun und wie zubereiten? Also lehne ich ab.

Der Weg beginnt wunderschön – er zieht sich durch einen Canyon, links und rechts schieben sich Felswände in die Höhe, dazwischen ein Fluss, Vegetation und die Strasse, die kaum befahren scheint. Auf den ersten 60km zähle ich nicht einmal 20 Autos. Es ist herrlich still, ich höre nur das Gurgeln des Flusses und viele Tiere, vor allem Wasservögel, eine schöne Abwechslung. Immer wieder hoppeln Hasen und Hörnchen über die Strasse, ich übersehe fast eine Schlange die auf der Strasse liegt, wir sind wohl beide gleichermassen erschrocken und verschwinden schleunigst. Später höre ich das vermeintliche Bellen eines Hundes, bis kurz darauf zwei Füchse vor mir durch das Gebüsch davonspringen. Die Steigung ist am Anfang so gering, dass sie nur über den Tacho erkennbar ist. Nach dem Canyon nehmen sie zwar etwas zu (es geht auf ein Hochplateau, mit links und rechts endlosen Weiden und dahinter Bergketten), sind aber nie unangenehm und es ist endlich mal ersichtlich, wie angenehm es sich doch ohne Wind fahren lässt! Man braucht ja nicht gerade Rückenwind, einfach OHNE Wind ist schon toll. Wie schön, endlich mal auch Hügel mit 15-20km/h erklimmen zu können, einfach weil man nicht ausgebremst wird, und ich weiss endlich mal wie es sich anfühlt in den höheren Gängen bergauf zu fahren ;-) Auch wenn 70km bergauf natürlich trotzdem anstrengend ist, klar, aber auf die Art macht es trotzdem noch Spass. Aber, man soll den Tag ja nie vor dem Abend loben... nach 60km ist der Wind urplötzlich da, und das mit einer Heftigkeit, die mich fast vom Rad haut. Als wollte er sagen, hey, ich bin auch noch da, ich hab dich nicht vergessen! Die letzten zehn Kilometer verlangen mir nochmal alles ab, und es kommt auch immer alles zusammen – die Strasse wird schlechter, die Steigungen steiler, und dazu dieser Wind... nach den 10km bin ich kaputter als nach den vorherigen 60. Glücklicherweise hatte ich Bryce Canyon vor Augen als Motivation... ich freue mich über 2 Tage ohne Velo, die letzten Tage haben Spuren hinterlassen – nach mehreren Tagen fast kontinuierlich bergauf, mit um die 3600 Höhenmetern, dazu oft holprigen Strassen (die schönen mit dem Split, vor allem der hellbraune, wobei die Steinchen recht gross sind und dadurch auch spürbar – macht zum einen einen (gefühlt?) schön hohen Rollwiderstand und bei den Autos eine Menge Lärm. Zudem haben die gern entweder über die komplette Fahrbahn oder nur auf dem Seitenstreifen zentimeterbreite Risse und Rillen, zT alle 50cm, wodurch man die ganze Zeit holpert, was bremst und nervt und mit der Zeit wehtut) und dem vielen Wind sass ich irgendwie nicht gut im Sattel. Da halfen auch Polster und Sattel verstellen nix, beim bergauf fahren sitzt man nun mal anders und der Druck ist anders verteilt, und nun ist meine „Sattelregion“ recht lädiert. Deswegen bleibt das Velo die nächsten zwei Tage stehen =) 

Bemerkungen zum Titel: 

- "dragons" bezieht sich auf die vielen Libellen (Englisch: dragonfly), die ich im Negro Bill Canyon sehen konnte

- "goblins" > Goblin Valley

- "sleeping rainbow" - die Ureinwohner nannten das Gebiet vom Capitol Reef "land of the sleeping rainbow", Land des schlafenden Regenbogens :-)

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Kommentare: 10 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Kurt (Donnerstag, 04 Juni 2015 13:25)

    Hallo Katrin
    Das sind grossartige Reiseberichte, die du ablieferst. Für mich dürfen sie auch noch länger sein, ich lese sie mit Vergnügen. Ich denke, dass du dir die Fahrt etwas einfacher vorgestellt hast, du hast eine harte Strecke zu fahren, und vor allem der Wind scheint dir nicht gerade wohlgesonnen zu sein. Aber bisher hast du alles durchgestanden. Zum Negativen wirst du sicher bald einmal lächeln können, und dich hauptsächlich an die positiven Erlebnisse und Eindrücke zurückerinnern. Und solche lese ich aus deinen Berichten viele heraus, und vor allem entnehme ich sie auch deinen fantastischen Bildern. Wenn ich das Foto 22/98 betrachte, denke ich doch, dass du immer noch gut bei Kräften bist, du siehst gut aus. Hoffentlich sind die Stiche, die dir einige Winzlinge zugefügt haben, inzwischen verheilt, und die Sattelregion wieder einsatzfähig. Ich wünsche dir weiterhin gute Fahrt mit viel Rückenwind.
    Liebe Grüsse, Kurt

  • #2

    G Don Arellano (Donnerstag, 04 Juni 2015 19:24)

    I was at Bad Lands, Mount Rushmore, Arches, Bryce Canyon and Zion National Parks hoping to cross paths once more, all last week. Any ways, safe travels in your journey and keep on biking. Take a respite from biking, let her rejuvenate and hiking is an alternate and commune with what nature offers.

  • #3

    Katrin (Donnerstag, 04 Juni 2015 21:21)

    Ein toller Bericht und so schöne Fotos.
    Mein Favorit ist der Regenbogen :o)

    Ich drücke die Daumen, dass Du in Zukunft weniger mit dem Wind zu kämpfen hast!
    Liebe Grüße, Katrin

  • #4

    The Muppets (Donnerstag, 04 Juni 2015 22:24)

    Und wieder sind wir wieder sehr beeindruckt von deinem langen Reisebericht! Deine ehrliche Art, lustige und bewegende Momente ebenso wie auch unangenehme Begleiterscheinungen zu beschreiben, nötigt uns grossen Respekt ab!!! Seit fast 2 Monaten bist du nun unterwegs und hast bewiesen, dass du hart kämpfen kannst. Wir freuen uns über jede nette Begegnung, von der du berichtest - und es waren nicht wenige bisher. Dass wir die Bilder auch regelrecht aufsaugen, muss ich nicht extra betonen. Wir wünschen dir weiterhin viel Glück - und bleib gesund!

  • #5

    anselm (Freitag, 05 Juni 2015 22:20)

    jaja, das kenn ich. die zu hause denken, man habe es easy und gemütlich, es sind ja ferien. und dabei findet eine leid- und freudengeschichte vom feinsten statt. und wem das zu ausführlich ist, soll es bleiben lassen, nicht??
    ich habe es genau gleich wie du: in erster linie tagebuch für mich schreiben, und wer will kann das lesen.
    wunderbare fotos belohnen mich nach dem langen mitleiden. jedes bild könnte ein kalenderblatt sein. herzliche gratulation, liebe katrin!! ich wünsche dir viel energie zum durchhalten durch dick und dünn.
    herzlich : ~)= anselm

  • #6

    Micha (Samstag, 06 Juni 2015 20:21)

    Liebe Katrin,

    dein aktueller Eintrag hat mich nicht nur stark beeindruckt, sondern auch tief berührt. Ich denke oft an dich und daran, wie du dich da abstrampelst und hoffe, du bekommst davon keinen Schluckauf! ;-) Ich fühle mich dabei an "Batman Begins" erinnert: "Why do we fall, Bruce? So we can learn to pick ourselves up."
    Ich danke dir für deine Offenheit, mit der du deine Reise mit uns teilst!
    Ich bewundere ja immer, dass du bei all den Strapazen überhaupt noch Nerven für Fotos und sogar Bildbearbeitung hast ... Danke, dass du uns die beeindruckende Landschaft um dich herum durch deine wunderschönen Postkarten-Vorlagen nahebringst! Ich habe mich gefreut, dass du diesmal mehr Vertreter der Tierwelt vor deine Linse bekommen hast! OK, das mit Insekten ist natürlich die Härte ... :-/
    Magst du vielleicht in einem zukünftigen Eintrag mal ein paar Details zu deiner Verpflegung unterwegs schreiben? Was bereitest du dir so mit deinem Profi-Kocher zu? Das fände ich sehr interessant!
    Ich hoffe, dass sowohl deine Stiche als auch deine "Sattelregion" mittlerweile wieder gut verheilt sind und du mit neuem Schwung unterwegs zu weiteren schönen Erlebnissen unterwegs bist!

    XOXOX

    Micha

  • #7

    Susann (Donnerstag, 11 Juni 2015 21:45)

    Luigi und. Ich verfolgen deine Berichte mit grossem Interesse .. Ist Super Mega toll was du alles erlebst .. Pass auf dich auf und geniesse die Weiterfahrt ...
    Umarmen Dich

  • #8

    katrin (Sonntag, 14 Juni 2015 11:00)

    Liebe Katrin, wir sind fasziniert von deinen Reiseberichte, deinen wunderbaren Bilder und Kommentaren. Wir bewundern deinen Mut und deine Ausdauer, was bestimmt manchmal sehr schwer fällt. Aber dafür hast du Erlebnisse, die du nicht vergessen wirst. danke für deine Karte.
    Wir wünsche die weiterhin eine schöne Zeit
    deine beiden Eulen (E. und J.) aus Leipzig

  • #9

    Stephan Sigrist (Dienstag, 16 Juni 2015 17:23)

    liebe Katrin, deine Berichte fesseln mich, sehr spannend und abenteuerlich. Ebenso deine Bilder sind einfach fantastisch.
    Du machst riesige Erfahrungen, erlebst Höhen und Tiefen, eine gute Lebensschule.
    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und viel Glück. Bis bald.
    Herzliche Grüsse Stef

  • #10

    Renate (Mittwoch, 01 Juli 2015 22:05)

    Liebe Katrin
    Unglaublich, ich bewundere Deine physischen und psychischen Kräfte!! Das hält nicht jeder aus. Schön, dass wir mit deinen ausführlichen Berichten und phantastischen Fotografien ein bisschen dabei sein dürfen. Wir staunen ….. Ganz lieben Dank noch für die Karte und chers salüds da l'Engiadina und … heb Dir Sorg, gäu!!! Friedrich Family

Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn't do than by the ones you did do. So throw off the bowlines, sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in your sails. Explore. Dream. Discover.

-- Mark Twain